Pressemitteilung

JRS Präsidentin Martha Schultz und LA Sophia Kircher zur neuen Publikation der Julius Raab Stiftung

Wirtschafts- und Finanzbildung an Tirols Schulen stärken

Wirtschafts- und Finanzbildung an Tirols Schulen stärken 2560 1709 JVP Tirol
JRS Präsidentin Martha Schultz und LA Sophia Kircher zur neuen Publikation der Julius Raab Stiftung
v.l.n.r.: Wirtschaftskammer Österreich Vizepräsidentin Martha Schultz und JVP Landesobfrau LA Sophia Kircher.

„Für ein freies und selbstbestimmtes Leben ist Wirtschafts- und Finanzkompetenz eine entscheidende Voraussetzung“, so Präsidentin Martha Schultz und JVP-Landesobfrau LA Sophia Kircher zur neuen Publikation der Julius Raab Stiftung.

Freiheit braucht Voraussetzungen wie Wirtschafts- und Finanzkompetenz

Um Freiheit in all seinen Facetten leben zu können, müssen Voraussetzungen erfüllt sein. Diese umfassen auch konkrete Fähigkeiten wie Wirtschafts- und Finanzkompetenz. Nur damit ist ein selbstbestimmtes und freies Leben mit möglichst wenig Geldsorgen und der Chance, Eigentum aufzubauen, möglich. Eng damit verbunden ist die Fähigkeit zu unternehmerischem Denken und Handeln. „Unabhängig davon, ob man angestellt ist oder einen Gewerbeschein besitzt. Eine unternehmerische Haltung stellt eine wichtige Kompetenz für den Alltag dar, um Probleme zu erkennen, Lösungen zu entwickeln und diese auch umzusetzen,“ so Martha Schultz, Präsidentin der Julius Raab Stiftung.

Österreich hat bei Wirtschafts- und Finanzwissen Aufholbedarf

Einer Studie der Wiener Börse aus dem Jahr 2017 zu Folge fühlen sich nur 8% der Befragten bei Wirtschafts- und Finanzthemen sattelfest. 77% der Befragten meinen auch, dass Finanzwissen in Österreichs Schulen zu wenig vermittelt wird. Auch die OECD stellte in einer großangelegten Studie im Jahr 2015 schon fest, dass es generell Wissenslücken im Bereich Finanzwissen in Österreich gibt. „Sich mit Finanzthemen zu beschäftigen, ist eine sehr gute und notwendige Investition in die Zukunft. Wer das macht, legt die Basis für eine finanzielle Gesundheit. Auch in Tirol haben wir Aufholbedarf – daher setze ich mich für sie Stärkung von Finanzwissen in Tirols Schulen ein“, betont LA Sophia Kircher, Landesobfrau der Jungen ÖVP Tirol und Jugendsprecherin der Tiroler Volkspartei im Landtag.

Kircher freut sich über die jüngst von Finanzminister Gernot Blümel geplante „nationale Finanzbildungsstrategie“, die darauf abzielt, dass das Finanzwissen aller Altersgruppen und Bevölkerungsschichten verbessert wird.

Status Quo im Bildungssystem

Studienergebnisse aus dem Bereich der Wirtschaftspädagogik zeigen, dass die Wirtschafts- und Finanzkompetenz bereits bei Schülerinnen und Schülern nicht ausreichend ankommt, obwohl das Bildungssystem mit einem eigenen Unterrichtsprinzip für Wirtschafts- und VerbraucherInnenbildung, einem eigenen Fach der Geografie- und Wirtschaftskunde und zahlreicher toller Initiativen ausgestattet ist. Deshalb widmete sich die Julius Raab Stiftung dem Thema und hat einige Vorschläge in der Publikation „Wirtschafts- und Finanzkompetenz für ein selbstbestimmtes Leben“ vorgestellt. Positiv zu erwähnen ist, dass die Finanzbildung ab dem Schuljahr 2023/2024 in den verschiedenen Fachlehrplänen stärker verankert werden soll.

Neue Ansätze probieren

In drei Handlungsfeldern „Lehrende praxisorientiert für Wirtschafts- und Finanzkompetenz begeistern“, „Zeit und Ressourcen für Erfahrungswissen schaffen“ und „Wirtschafts- und „Finanzkompetenz zum Angreifen“ macht die Julius Raab Stiftung neun Lösungsvorschläge, wie Wirtschafts- und Finanzwissen besser in den Schulklassen ankommen kann. Ein neuer Ansatz stellt die Idee eines fächerübergreifenden Unterrichts zwischen Geographie & Wirtschaftskunde und Werken dar, durch welches die komplementären Stärken beider Fächer zur Stärkung der Financial Literacy genützt werden können. „Dieser Ansatz soll pilotmäßig in Tiroler Schulen der Sekundarstufe I ausprobiert werden“, so Schultz und Kircher abschließend.

 

Die Julius Raab Stiftung

Die Julius Raab Stiftung gehört zu den Gründungsmitgliedern des Verbands für gemeinnütziges Stiften. Ihrem unternehmerischen Selbstverständnis folgend, sieht sie sich als „Think- und Do-Tank“. Sie will neue politische Ideen entwickeln, die Österreich und Europa nach vorne bringen. Dabei orientieren sich die Denkansätze an den Grundwerten der Freiheit, Verantwortung, Solidarität, Chancengerechtigkeit und Ehrlichkeit. In der Tradition des Namensgebers Julius Raab wird Unternehmertum und der Mittelstand gefördert sowie das erfolgreiche Modell der Ökosozialen Marktwirtschaft für das 21. Jahrhundert weiterentwickelt.

VP-Kircher: „Senkung des Alters bei Betriebsratswahlen wertet die Position der Lehrlinge in den Betrieben auf!”

VP-Kircher: „Senkung des Alters bei Betriebsratswahlen wertet die Position der Lehrlinge in den Betrieben auf!” 595 595 JVP Tirol

Gestern fasste der Ministerrat auf Vorschlag von Arbeits- und Jugendministerin Christine Aschbacher (ÖVP) den Beschluss das Wahlalter für die Betriebsratswahlen von 18 auf 16 Jahre abzusenken. „In den Betrieben haben dadurch nun auch Lehrlinge die Möglichkeit, an Betriebsratswahlen teilzunehmen.

Dadurch stärken wir die Mitbestimmung junger Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den Betrieben. Da das aktive Wahlalter auch sonst bei 16 liegt, war es längst an der Zeit, dieses auch bei den Betriebsratswahlen anzupassen“, zeigt sich VP-LAbg. Sophia Kircher über diese Initiative der Bundesregierung unter der Führung von Bundeskanzler Sebastian Kurz erfreut.

Zudem ist die VP-Jugendsprecherin davon überzeugt, dass junge Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern eine gute Vertretung benötigen und „wer könnte die Anliegen besser vertreten als sie selbst.“

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Designierte JVP-Bundesobfrau NrAbg. Claudia Plakolm zum Austausch bei JVP Tirol-Obfrau Kircher und LRin Zoller-Frischauf

Designierte JVP-Bundesobfrau NrAbg. Claudia Plakolm zum Austausch bei JVP Tirol-Obfrau Kircher und LRin Zoller-Frischauf 2560 1589 JVP Tirol

Jugendarbeitslosigkeit und Auswirkungen der Coronapandemie im Fokus

 

Die Jugendsprecherin im Nationalrat und designierte Bundesobfrau der Jungen ÖVP, Claudia Plakolm, war im Zuge ihrer Sommertour zu Gast in Innsbruck. Im Fokus standen Gespräche mit anderen Jugendorganisationen und Jung-Bürgermeistern sowie ein Gespräch mit Jugendlandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf und der VP-Jugendsprecherin im Landtag Sophia Kircher, zu den Auswirkungen der Coronapandemie auf die Jugend im Land.

 

„Das Coronavirus hat uns in den letzten Wochen zahlreiche neue Herausforderungen gebracht. Die Krise hat uns auch aufgezeigt, in welchen Bereichen wir Nachholbedarf haben. In den nächsten Wochen bis zum JVP-Bundestag möchte ich daher Ideen und Vorschläge einholen, wie wir ein Update für Österreich gestalten – damit wir für die Herausforderungen der Zukunft gut gerüstet sind.“, so Plakolm, die aktuell mit der Sommerkampagne „Update Österreich. Deine Idee für unser Land.“ in ganz Österreich unterwegs ist.

 

LAbg. Kircher freut sich über den Besuch der Oberösterreicherin Plakolm und weist darauf hin, dass junge Erwachsene aktuell auf einen Arbeitsmarkt treffen, der unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie leidet. Dieses Thema wurde auch beim Gespräch mit Jugendlandesrätin Zoller-Frischauf thematisiert.

„In den vergangenen Monaten wurden bereits zahlreiche Maßnahmen gesetzt, um die Wirtschaft anzukurbeln, die Situation am Arbeitsmarkt zu verbessern und auch Arbeitsplätze zu sichern. Allerdings ist der Einstieg ins Berufsleben und auch das Finden einer Lehrstelle aktuell kein Leichtes. Hier braucht es weitere unterstützende Maßnahmen um insbesondere auch gegen die Jugendarbeitslosigkeit anzukämpfen“.

 

Claudia Plakolm ist in Walding (Bezirk Urfahr-Umgebung, Oberösterreich) aufgewachsen und seit ihrer Schulzeit politisch aktiv. Seit 2016 ist sie Landesobfrau der JVP in Oberösterreich und 2017 als jüngste Abgeordnete in den Nationalrat eingezogen. Mit ihr steht erstmals eine Oberösterreicherin an der Spitze der größten politischen Jugendorganisation des Landes.

 

B.U.: Die des. JVP-Bundesobfrau NrAbg. Claudia Plakolm im Gespräch mit Jugendlandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf und VP-Jugendsprecherin LAbg. Sophia Kircher. (v.l.n.r.: NrAbg. Claudia Plakolm, LR Patrizia Zoller-Frischauf, LAbg. Sophia Kircher)