Pressemitteilung

Regierungsprogramm der neuen Landesregierung wurde präsentiert

Regierungsprogramm der neuen Landesregierung wurde präsentiert 1350 1080 JVP Tirol
Regierungsprogramm der neuen Landesregierung wurde präsentiert
JVP Kircher konnte zentrale Forderungen der Jugend im Regierungsprogramm verankern

Nach zahlreichen Verhandlungsrunden wurde am Freitag das Regierungsprogramm der neuen schwarz-roten Regierungskoalition präsentiert. Es ist gelungen zahlreiche Forderungen für die Jugend darin festzuhalten. Besonders hervorstechen die Euregio-Praktikabörse, die Digitalisierung der Behördenwege, ein Jugendpass mit Vergünstigungen für Jugendliche sowie eine Servicestelle für das Ehrenamt.

„Die Anliegen der jungen Menschen müssen in Zukunft noch stärker berücksichtigt werden. Im Regierungsprogramm sind zahlreiche Maßnahmen für die junge Generation enthalten.  Es freut mich, dass wir besonders im Bereich der Bildung große Projekte in den kommenden fünf Jahren vorantreiben werden.“, so JVP-Landesobfrau Sophia Kircher. „Besonders hervorzuheben sind die geplante Selbstständigkeit der HTL Reutte und der Finanzführerschein.“

Übergabe JVP Positionspapier an künftigen Landeshauptmann Anton Mattle

Übergabe JVP Positionspapier an künftigen Landeshauptmann Anton Mattle 1350 1080 JVP Tirol
Übergabe JVP Positionspapier an künftigen Landeshauptmann Anton Mattle

Die politischen Entscheidungen von heute betreffen vor allem die junge Generation. Genau deshalb hat die JVP Tirol in den vergangenen Wochen ein Positionspapier ausgearbeitet, das die Grundlage für künftige politische Arbeit der Landesregierung darstellen soll.

Aktuell sehen wir uns mit noch nie dagewesenen Herausforderungen konfrontiert. Klimakrise, Energiekrise und steigende Inflation erschweren das tägliche Leben und erfordern rasche Lösungen. Aus diesem Grund haben wir als JVP Tirol die Initiative „Zukunft gestalten“ ins Leben gerufen, um vielfältige Vorschläge für die Zukunft unseres Landes zu sammeln“, so JVP-Tirol Landesobfrau und Landtagsvizepräsidentin Sophia Kircher. Das JVP Positionspapier beinhaltet die Ideen von zahlreichen Berufsgruppen – ob Schüler:innen, Lehrlinge, Studierende, Arbeitnehmer:innen, Gründer:innen, berufstätige Alleinerziehende oder auch werdende Eltern. „Besonders hervorheben möchte ich vier Themen, die mir persönlich große Herzensanliegen sind. Dazu zählen der Finanzführerschein und mehr Finanzbildung in den Schulen, die Schaffung eines Jugendlandtags als Ergänzung zum bestehenden Schüler:innenparlament, die Schaffung von rechtlichen und räumlichen Rahmenbedingungen für E-Sport sowie ein ENT-radikalisierungsmeldesystem für Kinder“, so Kircher weiter, die das JVP Positionspapier heute an den künftigen Regierungschef Anton Mattle übergeben hat, und damit ihren Forderungen für die finale Phase der Koalitionsverhandlungen Nachdruck verleiht.

Weltmädchentag: Es braucht mehr Empowerment von Mädchen und jungen Frauen in der Politik

Weltmädchentag: Es braucht mehr Empowerment von Mädchen und jungen Frauen in der Politik 1350 1080 JVP Tirol
Weltmädchentag: Es braucht mehr Empowerment von Mädchen und jungen Frauen in der Politik

Anlässlich des morgigen Welt Mädchentags richtet sich JVP Obfrau und Landtagsvizepräsidentin Sophia Kircher heute an junge Frauen und Mädchen in Tirol: „Wenn wir wollen, dass es eine echte Gleichberechtigung gibt, dann müssen sich Frauen und Mädchen auch gleichermaßen engagieren! Dazu ist aber vor allem auch das politische Establishment gefordert, vor allem junge Frauen und Mädchen stärker einzubinden, aktiv Ideen einzufordern und diese dann auch umzusetzen!“

Von PLAN International gibt es einen aktuellen Bericht zur Situation von Mädchen auf der Welt. Der ist für Sophia Kircher Auftrag zu mehr Empowerment von Mädchen und jungen Frauen, besonders in der Politik. Weltweit wurden fast 29.000 junge Frauen und Mädchen aus 29 verschiedenen Ländern im Alter von 15-24 Jahren befragt. In Bezug auf politische Fragestellungen sind folgende Ergebnisse veröffentlicht worden: während 97% der Befragten politisches Engagement als wichtig einstufen, sind aktuell immerhin 63% Teil einer politischen Jugendorganisation aber lediglich 24% der Befragten können sich vorstellen ein politisches Amt auszuführen. Darüber hinaus glaubt nur jedes dritte Mädchen, dass Politker:innen junge Frauen und Mädchen verstehen und gerade einmal 11% sind zufrieden mit den Entscheidungen von Politiker:innen.

„Für mich sind diese Zahlen beunruhigend und ein klarer Handlungsauftrag Mädchen und Frauen besonders zu fördern. Mir ist es ein besonderes Anliegen, das Interesse für Politik gerade bei Mädchen zu verstärken und sie zu ermutigen, sich selbst für ihre Interessen starkzumachen. Uns allen muss klar sein: jede einzelne Frau kann in der Politik etwas erreichen und dazu beitragen, dass sich auch junge Mädchen und Frauen verstanden und gut vertreten fühlen“, so Sophia Kircher. „Aus diesem Grund haben wir letztes Jahr als JVP Tirol das Format „Mutmacherinnen im Gespräch“ gestartet, dessen Ziel ist, durch breiten Erfahrungsaustausch das Engagement von jungen motivierten Frauen zu stärken.“