Pressemitteilung

Großes Bekenntnis zur Gleichstellung von Frauen und Männern im Tiroler Landtag

Großes Bekenntnis zur Gleichstellung von Frauen und Männern im Tiroler Landtag 2560 2048 JVP Tirol

Großes Bekenntnis zur Gleichstellung von Frauen und Männern im Tiroler Landtag

In der aktuellen Stunde ist im Tiroler Landtag heute auf Vorschlag der SPÖ über das Thema Gleichberechtigung diskutiert worden. Landesrätin Cornelia Hagele betont, wie wichtig gleichberechtigte Erziehungs- und Betreuungsarbeit ist, außerdem spricht sie die geplante Umsetzung des Rechtsanspruchs auf Kinderbetreuung an. Hier finden bereits laufend Arbeitsgruppen und Gespräche mit Stakeholdern statt. „Klar ist aber auch: ein Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung bringt uns nichts, wenn wir die Infrastruktur dafür nicht haben, oder kein gut ausgebildetes Betreuungspersonal zur Verfügung haben. Wir arbeiten gerade intensiv an einer praxistauglichen Lösung für eine flächendeckende, ganzjährige, leistbare und qualitativ hochwertige Kinderbetreuung!“

Landtagsvizepräsidentin Sophia Kircher spricht in ihren Ausführungen vor dem Tiroler Landtag die Verteilung der Machtverhältnisse an und betont, dass bei weniger als einem Zehntel Bürgermeisterinnen in 277 Tiroler Gemeinden noch viel Luft nach oben sei. Das Reißverschlussprinzip bei der Listenerstellung habe sich bewährt, Quotenregelungen seien für Kircher eher nur als Übergangsregelung tauglich. Gerade für junge Frauen sei die Politik oft schlichtweg unattraktiv, was nicht zuletzt am rauen Umgang der Öffentlichkeit mit weiblichen MandatarInnen und abwertenden Kommentaren in sozialen Netzwerken zusammenhängt. Vor allem Frauennetzwerke und gegenseitiges Engagement helfen für eine gleichberechtigte Repräsentation. Kircher hat dafür in der Jungen Volkspartei das Format ‚Mutmacherinnen‘ ins Leben gerufen, um junge Frauen mit erfahreneren zu vernetzen und sich gegenseitig Mut zu machen. Mut machen beginnt für Kircher bereits bei Kindern: „Wir müssen bereits in der ersten Bildungseinrichtung – dem Kindergarten – dafür sorgen, dass Talente gefördert werden und die Begeisterung für Berufsfelder bei beiden Geschlechtern gleichermaßen wecken. Oft wird gesagt, dass Mädchen Talente in Sprachen hätten und sie unbedingt Fremdsprachen lernen sollen. Vielleicht sollten wir hier an unserer Ausdrucksweise arbeiten und in Zukunft Programmiersprachen mitaufnehmen – denn diese sind wohl auch Sprachen? Dasselbe gilt für das Handwerk und „klassische“ männerdominierte Lehrberufe. Wir brauchen unbedingt mehr weibliche IT Fachkräfte und auch Programmiererinnen, damit die Technik und die Algorithmen nicht nur von Männern entwickelt werden. Umgekehrt müssen wir auch männliche Kindergärtner oder Volksschullehrer mehr fördern, denn der Mix und das gute Ergänzen von Mann und Frau auf Augenhöhe macht Gesellschaften erfolgreich. Ganz egal, ob in der Politik, im Management, dem Handwerk oder bei Dienstleistungen – brechen wir Rollenbilder auf, ermutigen wir uns gegenseitig!“

LA Sebastian Kolland betont, dass die Gleichstellung von Frauen und Männern ein gesamtgesellschaftliches Thema ist. „Frauen sind heute topausgebildet, qualifiziert für alle Wirtschaftsbereiche und angesichts des internationalen Wettbewerbs werden wir es uns schlichtweg nicht mehr leisten können, dass Frauen in unterbezahlten Berufen arbeiten. Wichtig ist hierzu vor allem die Bewusstseinsbildung. Alte Rollenbilder müssen sukzessive überwunden werden, und da sind wir alle gefordert!! Wir müssen Chancengleichheit herstellen und vorhandene Potenziale nutzen!

LA Iris Zangerl-Walser spricht vor allem das Thema gleicher Lohn für gleiche Arbeit an. „Die Berufswahlprämie des Landes hilft hier sinnvoll, bereits bei der Berufsauswahl auf Gleichberechtigung zu setzen.“  Sie will Frauen zudem dazu ermutigen, stärker für sich selbst einzustehen und zum Beispiel mutig in Lohn- und Gehaltsverhandlungen zu gehen. „Gerade im Tiroler Landtag sehen wir heute viele junge Abgeordnete und Regierungsmitglieder, hier müssen wir jetzt gemeinsam in die Zukunft schauen und uns für gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit einsetzen!“

JVP Obfrau Kircher: Gratulation an neu gewählten AAB Tirol Obmann Jakob Wolf!

JVP Obfrau Kircher: Gratulation an neu gewählten AAB Tirol Obmann Jakob Wolf! 2560 2048 JVP Tirol

JVP Obfrau Kircher: Gratulation an neu gewählten AAB Tirol Obmann Jakob Wolf!

Nachdem Landtagsvizepräsidentin Sophia Kircher gemeinsam mit dem Holzgauer JVP-Bürgermeister Florian Klotz als Moderatorenduo durch den 22. Ordentlichen AAB Tirol Landestag geführt hat, war sie auch eine der ersten, die Glückwünsche an den neu gewählten Obmann Jakob Wolf gerichtet hat. „Mit Jakob Wolf haben wir eine starke Persönlichkeit und einen erfahrenen Politiker an der Spitze des AAB, der das Profil der Arbeitnehmervertretung in den kommenden Monaten und Jahren schärfen wird und sich vehement für die Anliegen der ArbeitnehmerInnen einsetzt. Ich selbst habe mit Jakob Wolf als Klubobmann bereits in der vergangenen Periode im Landtag ausgezeichnet zusammengearbeitet und freue mich nun auf den zukünftigen konstruktiven Austausch unter den bündischen Obleuten“, betont JVP-Obfrau Sophia Kircher.

VP Kircher begrüßt Maßnahmenpaket zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Gewalt mit Fokus auf sexuelle Gewalt

VP Kircher begrüßt Maßnahmenpaket zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Gewalt mit Fokus auf sexuelle Gewalt 2560 2048 JVP Tirol

VP Kircher begrüßt Maßnahmenpaket zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Gewalt mit Fokus auf sexuelle Gewalt

„Der Schutz von Kindern und Jugendlichen muss die oberste Priorität in unserer Gesellschaft haben. Das heute präsentierte Maßnahmenpaket der Bundesregierung enthält zahlreiche konkrete Punkte, um den Kinder- und Jugendschutz zu stärken. Angefangen von verstärkter Prävention und Aufklärung über härtere Strafen bis hin zum verstärkten Opferschutz werden wichtige Maßnahmen getroffen“, so VP-Jugendsprecherin und JVP-Landesobfrau Sophia Kircher.

Mit der Umsetzung von Kinderschutzkonzepten soll künftig das Risiko reduziert werden. Zukünftig werden Organisationen und Vereine auch bei der Umsetzung von Kinderschutzkonzepten unterstützt. So wird es auch ein Musterschutzkonzept für Organisationen der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit geben.

Kircher weist insbesondere auf das flächendeckende Berufs- und Tätigkeitsverbot hin: „In der Vergangenheit war es möglich, dass jemand der sich an Kindern und Jugendlichen vergeht weiterhin mit dieser Personengruppe zusammenarbeitet. Dem wird endlich ein Riegel vorgeschoben.“ Zudem begrüßt Kircher die Aufstockung der finanziellen Mittel für die Nachbetreuung von Missbrauchsopfern.

„Kinder und Jugendliche leiden ein Leben lang unter den Folgen von sexueller Gewalt. Hier ist die psychosoziale Nachbetreuung essentiell“, so Kircher abschließend.