Pressemitteilung

JVP-Kircher: „Willi muss beim studentischen Wohnen endlich Nägel mit Köpfen machen!“

JVP-Kircher: „Willi muss beim studentischen Wohnen endlich Nägel mit Köpfen machen!“ 549 455 JVP Tirol

VP-Jugendsprecherin Kircher fordert runden Tisch zur raschen Realisierung des Studentencampus

Der Stillstand bei der Realisierung des geplanten Studentencampus sorgt in den Reihen der Jungen Volkspartei Tirol für Unmut. „Der Innsbrucker Bürgermeister soll endlich Politik für die Menschen dieser Stadt machen, Lösungen für die Probleme anstreben und vor allem seine Wahlversprechen umsetzen“, so die Jugendsprecherin der Tiroler Volkspartei und Landesobfrau der JVP Tirol, LAbg. Sophia Kircher. Insbesondere beim Thema Wohnen und der Entlastung des Wohnungsmarktes durch einen Studierendencampus sieht Kircher dringenden Handlungsbedarf. Die Lage am Wohnungsmarkt spitzt sich laufend zu und die Suche nach leistbarem Wohnraum stellt alle Betroffenen vor große Herausforderungen“, ergänzt Kircher. 

„Im Arbeitsübereinkommen der Stadt Innsbruck 2018 – 2024 wird die zeitnahe Realisierung eines Studierendencampus in Aussicht gestellt. Das Land Tirol hat bis zu 50 Millionen Euro an Wohnbauförderungsmitteln für studentisches Wohnen im Budget reserviert – der Ball liegt nun bei der Stadt Innsbruck. Innsbruck rühmt sich zu Recht bei jeder sich bietenden Gelegenheit als beliebte Studierendenstadt, handelt aber beim wichtigen Thema rund um den studentischen Wohnraum nach wie vor nicht“, kritisiert Kircher.

Der Bau eines Studierendencampus würde eine massive Entlastung am Wohnungsmarkt bedeuten. Tatsächlich ist seitens der Stadt Innsbruck in dieser Angelegenheit nicht viel passiert, daher schlägt Sophia Kircher einen runden Tisch im Sinne des Dialoges vor, bei dem der Bürgermeister auch über den aktuellen Stand rund um die Grundstückssuche informiert: „Ich bin davon überzeugt, dass ein runder Tisch mit den zuständigen Vertretern der Landes- und  Stadtregierung sowie den Jugendsprechern aus dem Landtag und Studierendenvertretern (ÖH) Bewegung in die Realisierung des Studierendencampus in Innsbruck bringen würde.“

Die Landesobfrau der JVP Tirol fordert vom Bürgermeister nun rasche Maßnahmen. „Den leeren Versprechen des Bürgermeisters zum studentischen Wohnraum müssen endlich Taten folgen. Der Innsbrucker Bürgermeister sollte sich anstelle von Amtsenthebungen oder Gedanken zur Flughafenschließung den wahren Herausforderungen der Innsbrucker Bevölkerung annehmen und entsprechend handeln“, so die Landesobfrau der JVP Tirol abschließend.

JVP Kircher: „Gedenkorte sind Lernorte”

JVP Kircher: „Gedenkorte sind Lernorte” 1731 1154 JVP Tirol

Dreier-Landtag beschließt Errichtung von Gedenksteinen in der Europaregion anlässlich der Befreiung vom Faschismus vor 75 Jahren

Der Antrag der interregionalen Landtagskommission zur Errichtung von Gedenksteinen und Gedenksymbolen in der Europaregion wurde gestern vom Dreier-Landtag verabschiedet. Die Befreiung der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino vom Faschismus jährt sich 2020 zum 75. Mal. Zu diesem Anlass möchte das Gremium ein für die Bevölkerung sichtbares Zeichen setzen.

„Unsere Generation ist die letzte, die Zeitzeugen des Faschismus und des Nationalsozialismus kennt. Es ist auch die Aufgabe unserer Generation, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen und es liegt in unserer Verantwortung, die Erinnerungen an die Gräueltaten dieser Zeit wach zu halten und auch der Befreiung zu gedenken. Wir müssen dafür Sorge tragen, dass aus dem „niemals vergessen“ ein „nie wieder“ wird“, ist VP-Jugendsprecherin Sophia Kircher, die den Antrag gemeinsam mit fünf weiteren Abgeordneten einbrachte, überzeugt.

„Gedenkorte bieten die Chance, sich mit unserer Vergangenheit auseinander zu setzen und leisten einem wertvollen Beitrag zur Stärkung des Demokratieverständnisses. Dieses ist Voraussetzung, um eine Wiederholung der Vergangenheit und diktatorische Systeme zu verhindern”, so die Jugendsprecherin LA Sophia Kircher.

Kircher erinnerte am Rande der Sitzung des Dreier-Landtages in Meran in diesem Zusammenhang an die Worte des italienisch-jüdischen Schriftstellers und Auschwitz-Überlebenden Primo Levi: „Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen: Darin liegt der Kern dessen, was wir zu sagen haben.“

 

Mehr Unterstützung bei Schaffung von Eigentum

Mehr Unterstützung bei Schaffung von Eigentum 750 460 JVP Tirol

JVP LA Sophia Kircher: „Eigentum beugt Armut vor“

Volkspartei möchte junge Menschen beim Eigentumserwerb unterstützen: Gebühren und Steuern bei erstem Eigentumserwerb sollen gestrichen werden.

VP-Jugendsprecherin und JVP-Landesobfrau LA Sophia Kircher begrüßt die heute von der Volkspartei präsentierten Maßnahmen zur Förderung des Erwerbs von Eigentum. „Österreich hinkt bei der Wohneigentumsquote im Vergleich weit hinterher. Während der europäische Durchschnitt bei etwa 70% liegt, beträgt sie in Österreich nur 55%. Dabei wissen wir, dass Eigentum eine der wichtigsten Voraussetzungen ist, um Armut im Alter vorzubeugen. Gerade für junge Menschen stellen die zu Beginn hohen Investitionskosten allerdings oft eine unüberwindbare Hürde dar. Mit dem Vorschlag der ÖVP,  Steuern und Gebühren beim ersten Eigentumserwerb bis zu einer Summe von 20.000 Euro zu streichen, würden junge Menschen und Familien, die sich Eigentum schaffen wollen, effektiv unterstützt“, so VP-Jugendsprecherin Sophia Kircher.

Die JVP-Landesobfrau macht sich zudem für direkte Maßnahmen des Landes Tirol stark, die die Schaffung von Eigentum junger Menschen unterstützen. „Mit der Wiedereinführung eines Eigenmittelersatzdarlehens, einem  Landesdarlehen mit niedrigen Zinssätzen, könnten wir als Land Tirol einen wesentlichen Beitrag zur Finanzierung von Eigentum für junge Tirolerinnen und Tiroler leisten“ , ist Kircher überzeugt.

Gemeinsam mit den Maßnahmen des Landes, wie höhere Fördersätze bei der Wohnbauförderung, Forcierung der Vertragsraumordnung oder auch die verpflichtende Ausweisung von Vorbehaltsflächen für den sozialen Wohnbau bei Neuwidmungen, sei die von der Volkspartei vorgestellte Maßnahme ein weiterer Baustein, um Menschen bei der Schaffung von Eigentum unter die Arme zu greifen.