Pressemitteilung

Sophia Kircher, Landesobrfau der Jungen Volkspartei und Landtagsabgeordnete (Foto: Julian Angerer/VP Tirol)

JVP Kircher: Teiltauglichkeit hat positive Effekte für die Gesellschaft und für die Jugendlichen selbst

JVP Kircher: Teiltauglichkeit hat positive Effekte für die Gesellschaft und für die Jugendlichen selbst 788 317 JVP Tirol

Maßnahme auch wichtig um Rückgang bei Zivildienst-Anträgen entgegenzusteuern

In der heutigen Sitzung des Ministerrates wurde auf Antrag von Bundesministerin Klaudia Tanner und Bundesministerin Elisabeth Köstinger die Teiltauglichkeit beschlossen, die zu einem Anstieg der Grundwehr- bzw. Zivildiener führen soll. Damit wird eine langjährige Forderung der Jungen Volkspartei umgesetzt.
„Die neuen, überarbeiteten Tauglichkeitsstufen werden dabei helfen, mehr junge Menschen für den Wehrdienst, aber auch für den Zivildienst zu rekrutieren. Vor allem der Bedarf an Zivildienern ist bei den Trägerorganisationen nach wie vor groß. Wir sind überzeugt, dass diese Maßnahme greifet und die Anzahl an Zivildienst-Anträgen wieder steigen wird“, begrüßt VP-Jugendsprecherin LA Sophia Kircher die Einführung der Teiltauglichkeit.
Ohne Zivildiener und ehrenamtliche Helfer können Pflegeheime und Blaulichtorganisationen ihren Dienst nur mit großen Einschränkungen aufrechterhalten. Geburtenschwache Jahrgänge sowie der hohe Anteil an Untauglichen sorgen dafür, sorgen jetzt schon zu temporären, personelle Engpässen.
Durch die Einführung der Teiltauglichkeit werden nun neue personelle Ressourcen geschaffen. Profitieren werden davon nicht nur das Bundesheer sowie die Trägerorganisationen, sondern vor allem die betroffenen Personen selbst, ist man in der JVP überzeugt.
„Mehr junge Menschen bekommen jetzt die Chance und Möglichkeit beim Bundesheer und in den Blaulicht- und Sozialorganisationen arbeiten zu können. Dabei leisten sie nicht nur einen wertvollen Beitrag für unsere Gesellschaft, sondern lernen neue Berufsfelder kennen und sammeln damit Erfahrungen für ihr zukünftiges Leben. Wie die Vergangenheit zeigt, wird bei Vielen erst durch den Zivildienst das Interesse für die Sozialberufe geweckt. Ein Teil entscheidet sich aufgrund der positiven Erfahrungen später für einen Ausbildungsplatz im Sozialbereich“, unterstreicht die Landesobfrau der Jungen Volkspartei Tirol den positiven Effekt der neuen Maßnahme für die Jugendlichen selbst.

JVP Kircher: Realisierung des Innsbrucker Studierendencampus ist längst überfällig

JVP Kircher: Realisierung des Innsbrucker Studierendencampus ist längst überfällig 549 455 JVP Tirol

Die kürzlich präsentierte Studie des Immobilienportals „immowelt“ zeigt ganz klar: Innsbrucker Studierende zahlen mit durchschnittlichen 620 Euro für 40m2 doppelt so viel Miete wie jene in Leoben. „Innsbruck ist die teuerste Stadt Österreichs. Die Mieten am Universitätsstandort explodieren und Bürgermeister Willi sieht seit Monaten untätig zu“, kritisiert heute die Landesobfrau der Jungen Volkspartei Tirol Sophia Kircher die Wohnbaupolitik der Grünen. Im Arbeitsübereinkommen der Stadt Innsbruck 2018 – 2024 wurde die zeitnahe Realisierung eines Studierendencampus in Aussicht gestellt – passiert ist seither in den Augen der VP-Jugendsprecherin allerdings wenig. „Den Ankündigungen zum Studierendencampus müssen nun die längst überfälligen Taten folgen“, ergänzt Kircher.

„Das Land Tirol hat bereits im Jänner 2019 bis zu 50 Millionen Euro an Wohnbauförderungsmitteln für studentisches Wohnen im Budget reserviert. Zudem hat sich der Tiroler Landtag im November 2019 einstimmig für die Realisierung von studentischem Wohnraum in Innsbruck ausgesprochen und so ein klares Bekenntnis zu den Studierenden der Landeshauptstadt und vor allem auch für die dringend notwendige Entlastung des Wohnungsmarktes abgegeben“, erklärt Kircher.
Nun ist die Stadt Innsbruck am Zug und ist gefordert ein passendes Grundstück zu finden. „Ich bin mir bewusst, dass die Suche nach einem geeigneten Grundstück nicht einfach ist. Während der Warterei spitzt sich die Lage allerdings weiter zu und es wird immer schwieriger werden, ein passendes Grundstück zu finden“, fordert Kircher den Innsbrucker Bürgermeister Georg Willi auf, endlich zu handeln.

Bereits im November forderte VP-Jugendsprecherin Kircher einen runden Tisch zur raschen Realisierung des Studierendencampus. Nun ist spät aber doch ein runder Tisch geplant und die JVP sieht sich in ihrer Forderung ganz klar bestätigt.

JVP Kircher: Hass im Netz auf allen Ebenen bekämpfen

JVP Kircher: Hass im Netz auf allen Ebenen bekämpfen 2048 2048 JVP Tirol

Bereits drei Viertel der 0-6 Jährigen sind im Internet unterwegs

Am 11. Februar 2020 findet in über 130 Ländern der „Safer Internet Day“ statt, bei dem die sichere Nutzung des Internets im Vordergrund steht.
Die Bewusstseinsbildung rund um Sicherheit im Netz ist so wichtig wie noch nie. Laut der kürzlich präsentierten Studie „Die Allerjüngsten und digitale Medien“ nutzen bereits 72 Prozent der 0-6-Jährigen gelegentlich internetfähige Geräte. Kinder wachsen heute mit internetfähigen Geräten auf. Deshalb ist es wichtig, dass sowohl Eltern als auch Kinder und Jugendlichen frühzeitig über den sicheren Umgang mit digitalen Medien informiert werden“, ist JVP Landesobfrau und VP-Jugendsprecherin Sophia Kircher überzeugt. „Der rasche Ausbau der digitalen Ausbildung an Schulen und die Verankerung des Schulfachs „Digitale Kompetenzen“ in den Lehrplänen sind längst überfällig“, ergänzt Kircher und ortet hier dringenden Handlungsbedarf. „Insbesondere für den erfolgreichen Einstieg in den globalisierten Arbeitsmarkt sind diese Fähigkeiten unbedingt notwendig“, erklärt die Jugendsprecherin der Tiroler Volkspartei im Landtag.
„Die Nutzung von Internet und Smartphones bietet zahlreiche Vorteile. Die Risiken, die mit Social-Media und Co. einhergehen, sind allerdings vielen Kindern und Jugendlichen nicht bewusst“, so Kircher. Die neuen Medien haben die Kommunikation wesentlich verändert und auch zu problematischen Phänomenen geführt. „Insbesondere Hass im Netz und Cybermobbing stellen uns vor gravierende Herausforderungen. Vielen ist nicht klar, welche seelischen Verletzungen sie damit verursachen. Als Politik ist es unsere Aufgabe, diesen Entwicklungen entgegenzutreten – einerseits mit breit angelegten Infokampagnen, andererseits aber auch mit der Prüfung von rechtlichen Möglichkeiten, um gegen derartige Auswüchse vorgehen zu können“, untermauert Kircher.
Zur Bewusstseinsbildung bietet das Land Tirol mit dem InfoEck im Safer-Internet-Aktionsmonat Februar kostenlose Workshops zur sicheren Internetnutzung für Schulen und Jugendorganisationen an. Zudem wurde beim Februarlandtag mit einem Dringlichkeitsantrag eine Initiative gegen Hass im Netz gestartet.