Pressemitteilung

Kinder online schützen: JVP Tirol begrüßt Verlängerung der EU-Regeln gegen Missbrauchsmaterial

Kinder online schützen: JVP Tirol begrüßt Verlängerung der EU-Regeln gegen Missbrauchsmaterial 150 150 JVP Tirol

Sexueller Kindesmissbrauch findet zunehmend auch im digitalen Raum statt. Damit Plattformen weiterhin gegen entsprechendes Material vorgehen können, setzt sich die Europäische Volkspartei für eine Verlängerung der bestehenden EU-Ausnahmeregelung ein. Die JVP Tirol begrüßt diesen Schritt und fordert klare europäische Regeln zum Schutz von Kindern im Internet.

„Es dauert nur Sekunden, um das Leben eines Kindes für immer zu zerstören. Es gibt keine Einwilligung, keine Warnung und keinen Weg zurück. Deshalb muss in Europa folgendes gelten: In Europa schützen wir Kinder, nicht Täter“, betont Sophia Kircher, Abgeordnete zum Europäischen Parlament und Landesobfrau der JVP Tirol. „Solange kein dauerhaftes europäisches Regelwerk steht, müssen wir zumindest sicherstellen, dass Plattformen weiterhin freiwillig gegen Missbrauchsmaterial vorgehen können. Ein rechtliches Vakuum würde am Ende nur den Tätern helfen. Das tun wir mit der vorübergehenden Verlängerung der derzeitigen Ausnahmeregelung der ePrivacy-Richtlinie, die es Dienstleistern ermöglicht, freiwillig Material über sexuellen Kindermissbrauch zu erkennen, bis ein dauerhafter Rahmen geschaffen wird.“
Digitale Plattformen spielen daher eine zentrale Rolle im Kampf gegen diese Verbrechen. Derzeit erlaubt eine befristete EU-Ausnahmeregelung zur ePrivacy-Richtlinie Anbietern, freiwillig nach Missbrauchsmaterial zu suchen und dieses zu melden. Ohne diese Regelung könnten Plattformen rechtlich daran gehindert sein, entsprechende Inhalte zu erkennen und zu melden.
Da ein umfassendes europäisches Gesetzespaket gegen Kindesmissbrauch im Internet noch in Verhandlung ist, steht nun eine erneute Verlängerung dieser Übergangsregelung zur Debatte. Ziel ist es, eine rechtliche Lücke zu verhindern und sicherzustellen, dass Plattformen weiterhin aktiv gegen Missbrauchsmaterial vorgehen können.

Die JVP Tirol begrüßt daher die Position der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament, die bestehnde Übergangsregelung ohne Ausweitung ihres Anwendungsbereichs zu verlängern, damit Online-Plattformen weiterhin freiwillig Missbrauchsmaterial erkennen und melden können. Gleichzeitig braucht es rasch einen dauerhauften europäischen Rechtsrahmen, der den Schutz von Kindern im Internet sicherstellt und klare rechtliche Grundlagen schafft


Der digitale Raum ist längst ein zentraler Teil der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen. Gleichzeitig nutzen Täter digitale Plattformen gezielt, um Missbrauchsmaterial zu verbreiten und Netzwerke zu organisieren.
Die Bekämpfung sexueller Ausbeutung von Kindern im Internet ist daher nicht nur eine Frage des Kinderschutzes, sondern auch ein zentraler Bestandteil der Bekämpfung organisierter Kriminalität und Menschenhandel. Klare europäische Regeln und funktionierende Instrumente sind entscheidend, damit Strafverfolgungsbehörden, Plattformen und Institutionen wirksam gegen diese schweren Verbrechen vorgehen können. 

JVP-Bezirkstag in Imst: Chiara Walter zur neuen Bezirksobfrau gewählt

JVP-Bezirkstag in Imst: Chiara Walter zur neuen Bezirksobfrau gewählt 2560 1920 JVP Tirol
Im Rahmen des Bezirkstags der Jungen Volkspartei Imst wurde Chiara Walter gestern Abend einstimmig zur neuen Bezirksobfrau gewählt. Damit übernimmt eine engagierte junge Funktionärin Verantwortung für die Interessen der Jugend im Bezirk. Walter folgt auf Bürgermeister Patrick Holzknecht, der die JVP Imst in den vergangenen Jahren mit großem Engagement, Teamgeist und zahlreichen erfolgreichen Projekten geprägt hat. Mit der Übergabe an Chiara Walter soll dieser erfolgreiche Kurs nun fortgeführt werden – mit frischen Ideen, klaren Zielsetzungen und einem motivierten Team.  
 
„Ich möchte nicht nur beobachten, sondern aktiv mitgestalten, Verantwortung übernehmen und unsere Region weiterentwickeln – denn Politik entsteht dort, wo Menschen bereit sind, sich einzubringen“, betonte Walter. Unterstützt wird die neue Bezirksobfrau von einem engagierten Team junger Menschen aus dem gesamten Bezirk. Gemeinsam wollen sie Verantwortung tragen und neue Impulse für die Jugend in Imst setzen. Zum Bezirksobfrau-Stellvertreter wurde Luca Kathrein gewählt. Johannes Falkner übernimmt die Funktion des Finanzreferenten, Stefan Heel jene des Bezirksgeschäftsführers. Zusammen bilden sie ein starkes Team, das für Zusammenhalt, Einsatzbereitschaft und neue Ideen steht.  
 
JVP-Landesobfrau MEP Sophia Kircher gratulierte Chiara Walter herzlich zur Wahl und würdigte zugleich die Leistungen des scheidenden Bezirksobmanns: „Chiara Walter steht für Engagement, Teamgeist und Verantwortungsbewusstsein. Sie ist eine Persönlichkeit, die nicht nur spricht, sondern handelt und junge Menschen motiviert, sich einzubringen und Verantwortung zu übernehmen. Ich wünsche ihr und ihrem Team viel Erfolg und Freude bei dieser Aufgabe. Gleichzeitig gilt mein Dank Patrick Holzknecht für seine hervorragende Arbeit in den vergangenen Jahren. Mit großem Einsatz, Leidenschaft und Weitblick hat er die JVP Imst geführt und wesentlich dazu beigetragen, dass die Junge Volkspartei im Bezirk eine starke Stimme der Jugend geblieben ist.“  
 
Auch Bürgermeister Patrick Holzknecht blickt dankbar auf seine Zeit an der Spitze der JVP Imst zurück: „Die vergangenen Jahre waren von einem gemeinsamen Ziel getragen – junge Menschen zu vernetzen und ihnen Möglichkeiten zur Mitgestaltung zu eröffnen. Wir konnten zahlreiche Projekte umsetzen, Veranstaltungen organisieren und Themen aufgreifen, die für die Zukunft unserer Region von Bedeutung sind. Ich wünsche Chiara und ihrem Team alles Gute und bin überzeugt, dass sie mit Engagement und frischem Elan die erfolgreiche Arbeit weiterführen werden.“  

Kitz is Black! Jahresauftakt am Hahnenkammfreitag

Kitz is Black! Jahresauftakt am Hahnenkammfreitag 2048 1365 JVP Tirol

Der traditionelle JVP Jahresauftakt am Hahnenkammfreitag markierte auch heuer den politischen Start ins neue Jahr. Im Rahmen einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion mit Staatssekretärin für Energie, Startups und Tourismus Elisabeth Zehetner, Vorsitzender der Jungen Wirtschaft Tirol Stefan Monitzer und Unternehmerin Sophie Brunner ging es um zentrale Fragen rund um das Unternehmertum in Österreich. Der Hahnenkammfreitag hat sich damit erneut als wichtiger Treffpunkt für den offenen Austausch zwischen Politik und Wirtschaft etabliert. Landeshauptmann Anton Mattle betonte in seinen Grußworten die zentrale Rolle der Jugend in der Gestaltung der Tiroler Zukunft und forderte die JVPlerinnen und JVPler dazu auf, weiterhin mutig, innovativ und mit Leidenschaft für ihre Ziele einzutreten.

JVP Tirol Landesobfrau MEP Sophia Kircher betonte die Bedeutung von Zusammenarbeit und Verlässlichkeit für den Standort Tirol: „Junge Unternehmerinnen und Unternehmer leisten einen entscheidenden Beitrag für Beschäftigung, Innovation und regionale Wertschöpfung in Tirol. Sie übernehmen Verantwortung und gestalten unsere Zukunft aktiv mit. Die Politik hat dabei die Aufgabe, verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen, die unternehmerische Initiativen unterstützen und Innovationen fördern. Als Junge Volkspartei Tirol ist es uns wichtig, diesen Dialog kontinuierlich zu führen und Impulse aus der Praxis in politische Entscheidungen einfließen zu lassen.“

Auch Elisabeth Zehentner, Staatssekretärin für Energie, Tourismus und Start-ups, sprach sich für mehr Praxisnähe in der Standortpolitik aus: Die aktuellen Zahlen machen deutlich, dass sich das wirtschaftliche Umfeld für junge Unternehmen spürbar verschärft hat. Gerade deshalb braucht es politische Entscheidungen, die sich konsequent an den tatsächlichen Anforderungen von Unternehmerinnen und Unternehmern orientieren. Ein funktionierender Zugang zu Kapital, praxistaugliche arbeitsrechtliche Regelungen und verlässliche Rahmenbedingungen für Investitionen sind zentrale Voraussetzungen für Wachstum und Beschäftigung. Mit dem geplanten Dachfonds schaffen wir ein zentrales Instrument, um mehr privates Kapital in innovative Unternehmen zu lenken, Finanzierungslücken zu schließen und Österreich als attraktiven Standort für Skalierung nachhaltig zu stärken.“

Tirols Landeshauptmann Anton Mattle hob die Bedeutung regionaler Stärke und des Dialogs hervor: „Tirol ist ein Wirtschaftsstandort, der von unternehmerischem Engagement, Familienbetrieben und Innovationskraft lebt. Unser Anspruch ist es, diesen Standort weiterzuentwickeln, ohne seine regionalen Wurzeln zu verlieren. Die Impulse der jungen Generation sind ein wertvoller Beitrag, um den Wirtschaftsstandort Tirol nachhaltig zu stärken und weiter auszubauen.“

Der JVP-Jahresauftakt zeigt einmal mehr, wie wichtig der persönliche Austausch zwischen Politik und Wirtschaft für die Weiterentwicklung des Standorts Tirol ist. In einem offenen und konstruktiven Rahmen wurden Perspektiven geteilt, Erfahrungen eingebracht und gemeinsame Zukunftsbilder entwickelt. Die Junge Volkspartei Tirol setzt damit ein klares Zeichen für Zusammenarbeit, Verantwortung und Gestaltungswillen – mit dem Anspruch, Tirol als starken, lebenswerten und wirtschaftlich erfolgreichen Standort weiter voranzubringen.