Pressemitteilung

JVP Kircher: Jugendvergünstigungen und Jugendkarte gefordert

JVP Kircher: Jugendvergünstigungen und Jugendkarte gefordert 1350 1080 JVP Tirol
JVP Kircher: Jugendvergünstigungen und Jugendkarte gefordert 
Teuerung trifft Jugendliche und junge Erwachsene stark 

In den letzten Jahren war JVP Landesobfrau Sophia Kircher im ganzen Land unterwegs und hat sich mit Jugendlichen ausgetauscht. Dort wurde oft bemängelt, dass die Freizeiteinrichtungen für Jugendliche überteuert und hauptsächlich auf Touristen ausgerichtet sind.

„In 7 von 9 Bundesländern gibt es bereits sogenannte „Jugendkarten“ mit denen Jugendliche und junge Erwachsene zu ermäßigten Preisen Freizeiteinrichtungen besuchen können. Vergünstigte Tickets für Konzerte, Eintritt in Sporteinrichtungen oder Gutscheine für Fahrschulen und Nachhilfeinstituten sind oft inkludiert. Zudem dienen diese Karten zum Teil auch als Ausweis.“, so JVP Tirol Landesobfrau Landtagsvizepräsidentin Sophia Kircher.

„In Tirol sind wir hier Schlusslicht. Es gibt zwar den Familienpass, der bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres Vergünstigungen bietet, allerdings ist es für Jugendliche ab einem gewissen Alter nicht mehr attraktiv gemeinsam mit Eltern diesen Pass zu nutzen“, sagt Kircher.

„In Tirol ist es bereits 5 nach 12 eine Jugendkarte einzuführen, gerade in Zeiten der Teuerung. Mein Ziel ist es, dass Jugendliche und junge Erwachsene mit einer digitalen Jugendkarte sämtliche Angebote in Tirol nutzen können und Vergünstigungen bekommen“, so Kircher.

Diese Jugendkarte könnte auch gleichzeitig als Ausweis genutzt werden oder sogar mit dem Öffi-Ticket kombiniert werden. Jugendliche bemängeln auch immer wieder, dass das Nightliner Angebot nicht an ihre Bedürfnisse angepasst ist und es auch Ermäßigungen für Taxifahrten braucht. „Über eine Jugendkarte könnte man auch hier finanzielle Entlastung schaffen“, ist Kircher überzeugt.

Wahlkampfauftakt der Jungen Volkspartei Tirol

Wahlkampfauftakt der Jungen Volkspartei Tirol 1350 1080 JVP Tirol
Wahlkampfauftakt der Jungen Volkspartei Tirol
Gemeinsam mit Spitzenkandidat Anton Mattle startet die JVP in den Intensivwahlkampf

Gestern Abend haben JVP Tirol Landesobfrau Sophia Kircher und VP Landeshauptmann-Kandidat Anton Mattle zum Wahlkampfstart der Jungen in der Volkspartei eingeladen, unter dem Motto „Gemeinsam Zukunft gestalten“. „Gerade die Jungen haben genug von medialen Hick-Hack-Debatten und wollen ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen“, erklärt Kircher das Motto. „Wir sehen uns aktuell mit noch nie dagewesenen Herausforderungen konfrontiert – mehr denn je ist es jetzt die Aufgabe der Politik, sich mit diesen Herausforderungen auseinanderzusetzen und an Lösungen zu arbeiten “, ergänzt JVP Landesobfrau Sophia Kircher.

 

In den letzten Wochen war Kircher mit ihrem Team unter dem Motto „Mein Tirol. Meine Chance“ im ganzen Land unterwegs und hat Ideen gesammelt, was es in den Augen Junger benötigt, damit Tirol weiterhin chancenreich bleibt. Die 4 wichtigsten Themen wurden im Rahmen des JVP-Wahlkampfauftakts präsentiert: Leistbares Wohnen, Energiewende, Chancengerechtigkeit und Jugendpartizipation.

 

Mein Anspruch lautet: alle Tirolerinnen und Tiroler müssen dieselben Chancen haben. Chancengerechtigkeit beginnt für mich klar beim Thema Bildung. Daher müssen wir Talente bereits ab dem Kindesalter fördern, Lehrberufe attraktiver gestalten und das lebenslange Lernen forcieren. Schülerinnen und Schüler müssen Zukunftskompetenzen erwerben, die solide Grundlagen für ein erfolgreiches Leben bieten. Damit eröffnen wir vor allem jungen Menschen die besten Chancen für eine gute Zukunft in Tirol.

Darüber hinaus muss der Glasfaseranschluss selbstverständlich für jeden Tiroler Haushalt das Tor in die vernetzte Welt sein. Zudem brauchen junge Menschen Zukunftsperspektiven.  

Junge Menschen stehen in Tirol auch besonders vor der Herausforderung leistbaren Wohnraum zu finden. Hier müssen wir an allen Schrauben drehen und mit aller Kraft daran arbeiten, dass junge Menschen wieder die Möglichkeit haben, sich durch harte Arbeit etwas aufbauen zu können. Wer fleißig arbeitet, soll sich auch Eigentum schaffen können!“, so Kircher. VP Spitzenkandidat Anton Mattle hat zum Thema leistbares Wohnen bereits mehrere Initiativen angekündigt, unter anderem eine Task Force gegen illegale Freizeitwohnsitze, weitere Maßnahmen, um die Spekulation einzudämmen, wie beispielsweise ein vertraglich festgelegtes, indexiertes Vorkaufsrecht für Gemeinden bei Gemeindewohnungen, und die verpflichtende Anwendung der Vertragsraumordnung. „Wohnen in Tirol muss leistbar bleiben! Wir müssen alles daran setzen, dass wir Spekulation eindämmen, und ausreichend Wohnraum für die nächste Generation schaffen“, so VP Mattle.

 

Zum Thema Jugendpartizipation ergänzt JVP Landesobfrau Kircher: „Das Thema Jugendpartizipation liegt quasi in der DNA der JVP. Künftig wollen wir uns noch intensiver dafür einbringen und die Jugendbeteiligung in Tirol ausbauen. Aus diesem Grund veranstalten wir am 12. September in ganz Tirol den Aktionstag „Gestalte Deine Zukunft!“, um Ideen für eine stärkere Jugendpartizipation zu sammeln.“

JVP Kircher: Politik ist gefordert Rahmenbedingungen für das Ehrenamt zu verbessern

JVP Kircher: Politik ist gefordert Rahmenbedingungen für das Ehrenamt zu verbessern 1350 1080 JVP Tirol
JVP Kircher: Politik ist gefordert Rahmenbedingungen für das Ehrenamt zu verbessern
„Ohne den Einsatz der unzähligen Freiwilligen im ganzen Land, würde in unserer Gesellschaft vieles nicht so reibungslos ablaufen, wie wir es gewohnt sind. Das fängt bei Feuerwehr, Rettung und Bergrettung an, und hört beim Engagement in Sport-, Kultur- und Traditionsvereinen auf. Das Ehrenamt stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und ist extrem vielfältig, genauso wie unser Brauchtum in Tirol“, so JVP Landesobfrau Landtagsvizepräsidentin Sophia Kircher.
Kircher begrüßt den jüngsten Vorstoß von Staatssekretärin Claudia Plakolm, dass die „Ehrenamtsfreundlichkeit“ in Österreich verbessert werden muss. Neben der Anrechenbarkeit ehrenamtlicher Tätigkeiten als ECTS schlägt Kircher auch noch eine Zertifizierungsstelle vor, die die erlernten Kompetenzen bestätigt. „In Tirol wird jungen Ehrenamtlichen bereits das Zertifikat „Frei.willig“ ausgestellt – hier braucht es eine bundesweite Zertifizierungsstelle“, schließt Kircher ab.